Altern ist nicht das Problem

Warum wir schneller altern, als wir müssten

Älter werden wir alle.

Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute.

Aber bedeutet älter werden automatisch, schwächer zu werden? Muskelmasse zu verlieren? Weniger belastbar zu sein? Schlechter zu regenerieren und immer mehr körperliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen?

Wir haben uns an dieses Bild des Alterns gewöhnt.

Vielleicht zu sehr.

Denn zwischen dem chronologischen Alter – also der Anzahl unserer Lebensjahre – und dem Zustand unseres Körpers besteht ein entscheidender Unterschied.

Zwei Menschen können beide 70 Jahre alt sein und sich körperlich dennoch erheblich voneinander unterscheiden.

Der eine ist aktiv, kräftig, beweglich und geistig wach.

Der andere hat bereits deutlich an Muskelkraft und Mobilität verloren und benötigt im Alltag zunehmend Unterstützung.

Das Geburtsdatum ist dasselbe.

Der biologische Zustand ist es nicht.

Und genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Altern ist unvermeidbar – beschleunigter Funktionsverlust nicht

Natürlich verändert sich unser Körper mit zunehmendem Alter.

Hormonspiegel verändern sich. Die Regeneration kann langsamer werden. Muskel- und Knochenmasse lassen sich schwerer erhalten. Stoffwechselprozesse verändern sich und verschiedene Reparaturmechanismen arbeiten teilweise weniger effizient.

Das gehört zum biologischen Altern.

Doch Geschwindigkeit und Ausmaß dieser Veränderungen sind keineswegs bei jedem Menschen gleich.

Unser Lebensstil spielt dabei eine erhebliche Rolle.

Bewegungsmangel, Rauchen, chronischer Schlafmangel, übermäßiger Alkoholkonsum, ungünstige Ernährung, dauerhafte Überernährung und eine unzureichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen können Prozesse fördern, die den Verlust körperlicher Leistungsfähigkeit zusätzlich beschleunigen.

Umgekehrt können Bewegung, insbesondere Krafttraining, ausreichender Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und eine gute Versorgung mit essenziellen Nährstoffen dazu beitragen, körperliche Funktionen länger zu erhalten.

Wir können das Altern also nicht abschalten.

Aber wir können beeinflussen, wie wir altern.

Symptome behandeln – Ursachen trotzdem nicht vergessen

Stellen Sie sich vor, von Ihrer Küchendecke tropft Wasser.

Sie stellen einen Eimer darunter.

Das Problem auf dem Boden ist zunächst gelöst.

Aber die Ursache nicht.

Vielleicht ist ein Rohr undicht. Vielleicht dringt Wasser durch das Dach ein. Solange niemand herausfindet, woher das Wasser kommt, wird der Eimer das eigentliche Problem nicht lösen.

Ähnlich lohnt es sich auch bei unserer Gesundheit, neben der Behandlung von Beschwerden immer zu fragen:

Warum verliert der Körper an Funktion?

Medikamente und medizinische Behandlungen können unverzichtbar sein und retten täglich Leben. Es wäre falsch, notwendige Therapien gegen Lebensstilmaßnahmen auszuspielen.

Aber Prävention beginnt häufig früher.

Bevor wir krank werden.

Bevor Muskelkraft deutlich verloren geht.

Bevor Beweglichkeit eingeschränkt ist.

Bevor Regeneration immer schwieriger wird.

Die spannendere Frage lautet deshalb:

Was braucht unser Körper, um seine Strukturen möglichst lange erhalten und erneuern zu können?

Unser Körper ist kein fertiges Bauwerk

Wir nehmen unseren Körper meist als etwas Beständiges wahr.

Tatsächlich befindet er sich permanent im Umbau.

Proteine werden abgebaut und neu aufgebaut. Zellen werden ersetzt. Haut erneuert sich. Muskelgewebe reagiert auf Belastung. Knochen wird fortlaufend umgebaut. Enzyme und zahlreiche Botenstoffe werden ständig neu gebildet.

Der Körper, mit dem Sie diesen Artikel zu lesen begonnen haben, ist also kein statisches Gebilde.

Er arbeitet.

Er repariert.

Er ersetzt.

Er baut um.

Jeden einzelnen Tag.

Und dafür benötigt er Energie, Informationen – und Baustoffe.

Proteine allein bauen noch keinen Körper

Einer der wichtigsten Baustofflieferanten unserer Ernährung ist Protein.

Doch unser Körper verbaut das Protein aus einem Ei, einem Stück Fisch, Hülsenfrüchten oder einem Proteinshake nicht einfach direkt in einen Muskel.

Proteine müssen zunächst in ihre Bestandteile zerlegt werden:

Aminosäuren.

Erst diese stehen dem Organismus anschließend für den Aufbau körpereigener Proteine zur Verfügung.

Ein Teil der Aminosäuren kann vom Körper selbst hergestellt werden.

Andere müssen wir über die Ernährung zuführen. Sie werden deshalb als essenzielle Aminosäuren bezeichnet.

Und genau diese Verfügbarkeit wird mit zunehmendem Alter besonders interessant.

Warum Aminosäuren im Alter an Bedeutung gewinnen

Mit zunehmendem Lebensalter reagiert die Muskulatur häufig weniger stark auf einen bestimmten Protein- oder Aminosäurereiz als in jüngeren Jahren.

In der Wissenschaft spricht man von anaboler Resistenz.

Vereinfacht gesagt:

Der Körper braucht einen stärkeren beziehungsweise gezielteren Reiz, um die Muskelproteinsynthese ausreichend anzuregen.

Gleichzeitig bewegen sich viele Menschen im Alter weniger und nehmen teilweise weniger Protein zu sich.

Das kann eine ungünstige Entwicklung verstärken:

Weniger Bewegung bedeutet weniger Muskelreiz.

Weniger Muskelreiz begünstigt Muskelverlust.

Weniger Muskelmasse erschwert wiederum Bewegung.

Und so kann sich ein Kreislauf entwickeln, der weit über die sichtbare Muskulatur hinausgeht.

Denn Muskeln bedeuten nicht nur Kraft.

Sie unterstützen Mobilität und Gleichgewicht, beeinflussen den Energie- und Glukosestoffwechsel und sind eine wichtige körperliche Reserve.

Muskelmasse zu erhalten ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil gesunden Alterns.

Es geht nicht darum, möglichst viel Protein zu essen

Hier entsteht häufig ein Missverständnis.

Wenn Protein wichtig ist, müsste mehr Protein automatisch besser sein.

So einfach ist es nicht.

Entscheidend ist, welche Aminosäuren nach der Verdauung tatsächlich zur Verfügung stehen und ob die für den Aufbau benötigten essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge vorhanden sind.

Fehlt ein notwendiger Baustein, kann ein Aufbauprozess nicht beliebig weiterlaufen.

Man kann es mit einem Bauwerk vergleichen:

Tausend zusätzliche Ziegelsteine helfen wenig, wenn für den nächsten Bauabschnitt Stahlträger fehlen.

Deshalb sollte die Frage nicht nur lauten:

„Wie viel Protein esse ich?“

Sondern auch:

„Welche Aminosäuren stehen meinem Körper daraus tatsächlich zur Verfügung?“

Gesundes Altern beginnt lange vor dem Alter

Wenn wir über Longevity sprechen, denken viele Menschen zuerst an neue Wirkstoffe, Hightech-Diagnostik oder spektakuläre Anti-Aging-Verfahren.

Doch einige der wirkungsvollsten Grundlagen sind erstaunlich unspektakulär.

Regelmäßige Bewegung.

Krafttraining.

Ausreichender Schlaf.

Eine ausgewogene Ernährung.

Nicht rauchen.

Alkohol begrenzen.

Ein gesundes Körpergewicht.

Soziale Kontakte.

Und eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Nährstoffen.

Keiner dieser Faktoren macht uns unsterblich.

Aber gemeinsam beeinflussen sie, wie gut unser Körper seine Funktionen über viele Jahre erhalten kann.

Das eigentliche Ziel von Longevity sollte deshalb nicht sein, unserem Leben lediglich möglichst viele Jahre hinzuzufügen.

Sondern:

den Jahren möglichst viel Leben zu geben.

Versorgung und Regeneration zusammendenken

Genau an diesem Punkt setzt auch unser Ansatz bei Daminoc® an.

Nicht mit dem Versprechen, den Alterungsprozess aufzuhalten.

Sondern mit einer viel grundlegenderen Frage:

Welche Baustoffe benötigt der menschliche Körper für seine täglichen Aufbau- und Erneuerungsprozesse?

Der Daminoc® EAA Complex stellt essenzielle Aminosäuren in einem gezielt entwickelten Aminosäurenprofil bereit. Sie liefern dem Körper jene Aminosäuren, die er nicht selbst herstellen kann und die für die körpereigene Proteinsynthese benötigt werden.

Mit Daminoc® 10 EAA COLLAGEN PRO + wird dieser Ansatz erweitert. Neben dem Human Amino Code® enthält die Formulierung unter anderem Kollagenpeptide, Glycin, Creatin und Vitamin C.

Damit stehen verschiedene Bausteine und Nährstoffe zur Verfügung, die insbesondere im Zusammenhang mit Muskulatur und Bindegewebe interessant sind. Vitamin C trägt beispielsweise zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion von Haut, Knochen und Knorpel bei. Creatin erhöht bei einer täglichen Aufnahme von 3 g die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung.

Das ersetzt weder Bewegung noch eine ausgewogene Ernährung.

Im Gegenteil.

Ernährung liefert die Baustoffe. Bewegung setzt den Reiz. Regeneration gibt dem Körper die Zeit, darauf zu reagieren.

Erst das Zusammenspiel macht den Unterschied.

Die vielleicht wichtigste Frage über das Altern

Wir können unsere Lebensjahre nicht zurückdrehen.

Und wir sollten Altern auch nicht als Krankheit betrachten.

Aber wir können aufhören, jeden Verlust an Kraft, Belastbarkeit und körperlicher Leistungsfähigkeit automatisch mit dem Satz abzutun:

„Das ist eben das Alter.“

Vielleicht sollten wir stattdessen häufiger fragen:

Bewege ich meinen Körper ausreichend?

Fordere ich meine Muskulatur?

Schlafe und regeneriere ich genug?

Wie ernähre ich mich?

Und bekommt mein Körper die Baustoffe, die er benötigt?

Denn unser Körper hört nicht irgendwann auf zu bauen.

Er baut weiter.

Er erneuert.

Er repariert.

Ein Leben lang.

Die Frage ist nur: Welche Bedingungen geben wir ihm dafür?